Tag der offenen Tür 2024

Der Tag der offenen Tür fand am 22.01.2024 (Sa.) von 13:00 bis 16:00 Uhr statt.

Flyer2024-01-22_S1 Flyer_2024-01-20__S2Der Flyer in diesem Jahr.

 

 

 


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Fotos: Christin Altenkirch-Borchert, SL

Theater-Probenfahrt nach Gollwitz

Eine Woche wie Prinzen und Prinzessinnen fühlen und in einem Schloss leben, wer träumt nicht davon, so etwas mal zu erleben?! Die Theaterkurse g1 und g2 des Jahrgangs 13 von Frau Schrader und Frau Kneifel-Grobler durften diesen Traum in der Woche vom 12.12. bis 15.12.2023 ausleben.

Am 12.12.2023 um 10:30 Uhr ging unsere spannende Reise los. Durch eine eigenständige Anreise kamen alle pünktlich an der Jugendbegegnungsstätte an, welche sich im Schloss Gollwitz befindet. Dann wurden alle Zimmer bezogen und für die Woche eingerichtet. Angefangen hat unsere Probenfahrt mit einer Yogaeinheit sowie mit einer Impro-Theaterübung, um erst einmal ins Spielen reinzukommen.

Gollwitz-1 Jeden Tag gab es um 08:00 Uhr Frühstück, um 12:00 Uhr das Mittagessen und um 18:00 Uhr das Abendessen. Das Essen in der Begegnungsstätte war vegetarisch, koscher. Die anfänglichen Unsicherheiten bezüglich des Essens wurden schnell überwunden, denn schlussendlich hat allen das Essen sehr gut geschmeckt, da es eine reichliche Auswahl gab sowie den ganzen Tag Obst und Getränke.

Nach dem Mittagessen fand jeden Tag ein ungefähr einstündiger Spaziergang durch Gollwitz statt. Dieser kleine Ausflug tat uns allen zur Erholung vom vielen Theaterspielen gut. Als alle vom Spaziergang zurück waren, ging es an die Probenarbeit zu den laufenden Theaterstücken in den einzelnen Kursen. Zwischendurch gab es Einzelerarbeitungsphasen sowie Diskussionen und unsere geliebten Kaffee-Pausen. Nach einem langen Theatertag gab es zum Abschluss vor dem Abendessen nochmals eine Entspannungs- oder Yogarunde.

Auch die Abendaktivitäten wurden von den Lehrerinnen kreativ gestaltet. Am ersten und zweiten Abend haben wir uns Schultheater-Inszenierungen angeschaut und im Anschluss darüber diskutiert. Nach einem anstrengenden Tag voller Proben sind alle immer tot ins Bett gefallen.

Für die ganz Mutigen ging es dann am nächsten Morgen früh raus für eine Jogging- und Baderunde in der Havel mit Frau Kneifel-Grobler. Weiter ging es dann nach dem Frühstück mit einer Runde Pilates, bevor die Proben und die Weiterarbeit am Skript zum Theaterstück folgten. Viele Ideen kamen bei den beiden Kursen zum Vorschein und die Theaterstücke wurden immer weiter ausgebaut. Auf dieser Fahrt gab es viele rauchende und fleißige Köpfe, welche wieder beim Spaziergang nach dem Mittagessen gelüftet wurden. Nachdem wir in die zweite Probenphase des Tages gingen, freuten sich alle wieder auf das Ende des Tages, um noch einmal ein Video zum Schultheater anzuschauen und eine abschließende Yogarunde zu gestalten. Danach konnten alle sich die Zeit selbst einteilen, aber die meisten fielen wieder früh ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein.

Gollwitz-2 Der nächste Tag gestaltete sich ähnlich, wie der vorige. An diesem letzten Abend fand ein Improabend statt, an dem sich sogar die Lehrkräfte beteiligten. Alle Schüler*innen sowie Lehrkräfte mussten improvisationsmäßig vorgegebene Szenen spielen, die sie vorher nicht kannten. Dieser Abend steckte voller vieler Lacher und positiver Resonanz der Schüler*innen. Nach dem Improabend hieß es Koffer packen, da es am nächsten Tag wieder zurück nach Potsdam ging. Den Abend ließen die meisten bei einem Tischtennisspiel ausklingen.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück darum, die Zimmer aufzuräumen und die Schlüssel wieder abzugeben. Nachdem dies geschehen war, ging es an die letzten Proben vor dem Mittagessen. Danach mussten wir noch alle zusammen die Räume aufräumen und ab 13:00 Uhr fuhren dann alle Schüler*innen wieder nach Hause.

Wir haben alle auf der Probefahrt viel dazugelernt und sind auch in der Entwicklung des Stückes weit gekommen. Alle sind sehr glücklich und froh, eine solche Fahrt mitgemacht zu haben. Die Kurse sind zusammengewachsen und hatten eine lustige Zeit in Gollwitz. 

Es gab Höhen und Tiefen auf dieser Fahrt, aber am Ende sind alle mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Wir freuen uns alle sehr darauf, unsere Theaterstücke im März dann aufführen zu dürfen.

Ein großes Dankeschön geht an die Begegnungsstätte im Schloss Gollwitz, dass wir so herzlich aufgenommen wurden. Aber auch an unsere Lehrerinnen ein Dankeschön, dass sie diese Fahrt möglich gemacht haben und sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben!

Laura W., Jahrgang 13 (Text und Fotos)

Besuch der Ausstellung Dalí surreal

Am 20.12.2023 unternahmen die Schülerinnen und Schüler des Spanisch-Kurses aus dem Jahrgang 11 eine Exkursion nach Berlin, um die Ausstellung Dalí surreal zu besuchen.

Nachdem wir uns im Vorfeld mit der umstrittenen Persönlichkeit Salvador Dalis (1904-1989) im Unterricht beschäftigt hatten, konnten wir uns vor Ort von der Vielseitigkeit des katalanischen Künstlers überzeugen.

Dali-1 Hautnah erlebten wir eine Vielzahl von Gemälden des katalanischen Künstlers, die durch eindrucksvolle Lichtinstallationen und Projektionen fast lebendig wirkten und uns eintauchen ließen in die Traumwelt Dalís.

Nicht nur, wer an Kunst und Technik interessiert ist, sondern auch wer seinen Horizont erweitern möchte, der wird sich freuen, zu hören, dass diese Ausstellung bis April 2024 verlängert wurde.
Wir jedenfalls waren uns einig, dass sich der Besuch wirklich gelohnt hat.

S. Fritzsche (Text und Foto)

Jugend macht Europa

Zwölf Voltaireschüler*innen bei der Simulation des Europäischen Parlaments (SIMEP) in Berlin

Am 14.10.2023 hatten wir, Eli und Milena, die Möglichkeit, als Journalist*innen bei der Simulation des Europaparlaments (SIMEP), organisiert von den Jungen Europäischen Föderalist:innen Berlin-Brandenburg (JEP), hinter die Kulissen zu schauen. Um 07:00 Uhr morgens startete unser Tag am Potsdamer Hauptbahnhof, auf ging es nach Berlin. Die ganze Aktion fand in den Räumen der Freien Universität Berlin statt. In einem großen Hörsaal ging es um 09:00 Uhr zur Eröffnung, dort wurden alle Gäste der SIMEP begrüßt, und wir durften eine kurze Rede vom Bürgermeister Berlins, Kai Wegner, hören.

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Nach der Eröffnung ging es auch schon in die Fraktionssitzungen. Wir haben die Möglichkeit genutzt, Zeit in den Sitzungen aller Fraktionen zu verbringen, und haben dabei viele Eindrücke von den Parteien und den Menschen sammeln können. Jede der Sitzungen startete mit einer kleinen Vorstellungsrunde, außerdem bekamen alle eine Mappe mit Informationen und Standpunkten ihrer zugeteilten Fraktion, um für den Tag diese Position zu vertreten.

In den Plenarsitzungen wurden Beschlussanträge bearbeitet und Änderungsvorschläge erarbeitet. Nach knapp zwei Stunden Diskutieren, Fragen stellen und Austausch gab es eine Mittagspause.

Um 13:00 Uhr ging es dann in die Ausschusssitzungen, wo die Änderungsanträge der einzelnen Fraktionen durch geordnete Diskussionen noch einmal überarbeitet oder gestrichen wurden. Anschließend saßen die Fraktionen noch einmal zusammen, um ihren endgültigen Standpunkt festzulegen.

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Als letzter Tagespunkt stand die Plenardebatte an. Wie zu Beginn des Tages saßen alle in einem großen Hörsaal, dieses Mal aber zugeordnet zu ihren Fraktionen. Jede*r hatte Stimmzettel und konnte so seine Partei vertreten. In der Plenardebatte wurden die ausgearbeiteten Änderungsanträge vorgestellt, debattiert und letztendlich wurde darüber abgestimmt.

Wir hörten gespannt den angeregten Diskussionen zu und waren beeindruckt, wie professionell die Schüler*innen und Studierende die Meinungen der jeweils zugeteilten Partei vertreten haben, obwohl die meisten - dies haben wir in Einzelgesprächen erfahren - diese Ansichten nicht unbedingt im Privaten teilen. Am Ende der SIMEP gab es noch einen kleinen Abschiedsempfang, dieser hielt sich aber recht kurz, da sich durch die ausführlichen Diskussionen der Zeitplan schon in die Länge gezogen hatte.

Wir sind sehr begeistert von dem Konzept der SIMEP, es bringt einem die Politik nah, wie es bislang kein PB-Unterricht geschafft hat. Es war ein unglaublich spannendes Erlebnis, was uns nachhaltig geprägt hat. Das Engagement, die Konstruktivität und die Lösungsorientiertheit der Debattierenden hat Mut gemacht, dass unsere Generation es schaffen kann, die Herausforderungen der Zukunft besser zu meistern, als es den Politiker*innen heute gelingt.

Eli W. und Milena D., Jg. 11 (Fotos: G. Dannenberg und R. Schwarzpaul)