Salamanca 2018

Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien fuhren wir mit dreizehn SchülerInnen des 12. Jahrgangs in die bekannte Studentenstadt Salamanca nach Spanien.Sehr bald schon ist den SchülerInnen aufgefallen, dass sie bereits mehr Spanisch konnten, als sie sich vorgestellt hatten und ihnen die Verständigung mit ihren Gastfamilien täglich leichter fiel. Nach einer ereignisreichen Woche kehren alle SchülerInnen mit positiven Gefühlen nach Hause zurück.

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"Alles in allem kann ich die Fahrt nur empfehlen. Mein Spanisch hat sich verbessert und ich habe Dinge gesehen und kennen gelernt, die ich sonst nie erfahren hätte." (Luka). – "Tolle Sprachreise, von der man viel mitgenommen hat." (Wilko und Kathi) – "Bei unseren Gastfamilien konnten wir einen sättigenden Einblick in die spanische Küche erhalten." (Hanna und Franka) – "Ich will dort noch mal hin!!!!!" (Michel) – "Die Fahrt war geprägt von tollen Erfahrungen und ist empfehlenswert." (Jakob, Hanna und Franka)

¡Nos vemos el año que viene!

C. Tena & S. Fritzsche (FB Spanisch)

Voltaires antiker Fashion-Day

Salvete!

Während auf dem Schulhof die Musen wandelten, haben die LateinschülerInnen der Klassen 8L, 9C und 10E unter dem Motto: "Wir erwecken antike Mode zu neuem Leben!", einen spannenden Projekttag verbracht. In verschiedenen Gruppen haben sie eine gemeinsame Modenschau vorbereitet und durchgeführt: Es wurden modische Highlights wie Toga und Stola neu interpretiert, römisch inspirierte Frisuren kreiert und antike Theatermasken nachgebildet. Globi, römischer Apfelkuchen, Mustea und Moretum rundeten die gelungene Modenschau kulinarisch ab.

Latein01"Das Essen wahr sehr lecker und die Frisuren molto belle. Insgesamt waren es zwei wunderbare Blöcke." (Klasse 9C). – "Ich war sehr von den Kleidern, Frisuren und Masken überrascht. Die sind den Anderen wirklich gut gelungen." (Klasse 9C).

Die SchülerInnen hatten sichtlich Spaß beim Kochen, Basteln und Verkleiden. So haben sie es geschafft, die Antike wieder einmal lebendig zu machen. Und so steht fest: Latein ist alles andere als tot. Lingua Latina vivit! Valete!
Christin Altenkirch (FB Latein)

Reisebericht Hohe Tatra (Slowakei Ždiar) 2018

"Es hört gleich auf zu regnen!" (Philipp Lange, Bergführer a.D.) ~ "Ich kann mir keinen besseren Abschluss für meine zwölf Schuljahre vorstellen, als mit diesen Leuten diese Abenteuer." (Wieland Fr., Schüler a.D.) ~ Wanderer: "Sollen wir nicht auf die anderen warten, es ist doch sehr gefährlich?" – Samuel, Bergführer: "Ach, das geht schon, der Pfad ist doch markiert."

Mit viel Enthusiasmus, Motivation, Vorfreude und Respekt starteten 31 Schülerinnen und Schüler aus dem 11. und 12. Jahrgang am außerordentlich frühen Sonntagmorgen nach einer durchtanzten Abiballnacht zur Bergwandertour in die Hohe Tatra. Die Erfahrungen, die sie in den folgenden Tagen machen sollten, sind in den nächsten Wortfetzen beschrieben.

Dafür, dass die Slowakei ein sehr kleines Land ist, hat sie ziemlich viele größte Kirchen, größte Orgeln, größte Seen und höchste Berge. Die Superlative begleiteten uns von Beginn der Tour an, als wir das höchste Gebirge der Slowakei zum ersten Mal erklommen.Trotzdem man uns dabei immer wieder eintrichterte: "Respect the nature", missachteten die Borkenkäfer unsere Bergführer. "But don’t worry, the new life will come." Eine wichtige Erkenntnis: Natur ist mächtiger als der Mensch! Denn es stellte sich nicht nur einmal die Frage: Wurde der Weg jetzt vom Fluss überschwemmt, oder wurde in dem Fluss ein Weg gebaut?

Während der Wanderungen wurde ein exorbitant famoser Wortschatz innerhalb der Gruppe etabliert, da der schulische Aspekt natürlich nicht fehlen durfte. Und schon am ersten Abend war klar: Die Blasen an den Füßen werden ständige Begleiter.

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"Jeder hat seinen Moment" und "Sieh es als Chance" waren Floskeln, die uns nicht nur beim Exit-Game am Abend oder dem Tischtennisspiel mit Holzscheiten in der Nacht, sondern auch auf unseren Wegen durch die Tatra begleiteten. Mit dem Schlachtruf: "Morgens, mittags, abends ... wir woll’n WANDERN", der nach dem Kulturabend am Dienstag aus unserem kulturellen Gedächtnis nicht mehr gelöscht werden konnte, machten wir uns dezent bemerkbar. Die Berge waren so begeistert von uns, dass sie sogar antworteten.

Die Verpflegung wurde unterschiedlich bewertet: "Abendbrot war top, das Lunchpaket eher ein Flop." ~ "Vegetarisch und vegan: Begriffe die in der Slowakei noch gelernt werden müssen." ~ "Drei Euro kostete sie, eine Suppe die mich das Fürchten lehrte. Serviert mit in Vampirgift getränkten Brotkrumen und überraschenden Käsestücken auf dem Grund, lief sie mir scharf die Kehle herunter. Eine Erfahrung, mit der ich noch drei Tage zu kämpfen hatte."

Am Donnerstag wanderte ein Teil der Gruppe zur höchste Hütte der Hohen Tatra, in der gegessen, musiziert, getanzt und viel gelacht wurde. Ganz oben auf dem Berg schmeckt die Luft anders. Sie schmeckt nach Schweiß und nach Regen und nach Faszination und nach Erfolg. Der Geschmack heißt Erfolgserlebnis, liegt süß auf der Zunge und macht süchtig. Sein exotischer Geschmack kitzelt das Herz und führt zu einem leichten Lächeln in den Augenfalten.

Heute kann es regnen, stürmen oder schneien,
doch wir werden wandern, bis die Füße schreien.
In der hohen Tatra geht es richtig ab,
Hunger haben wir, Verpflegung ist sehr knapp.
Hunger haben wir, Verpflegung ist sehr knapp.
Wie schön, dass du beim Wandern bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst,
wie schön war der Kirchenbesuch,
und merkt euch, Kinder, der Berg ruft.

Projekt "Stadtskizzen"

Zwei Kunstkurse der Jahrgangsstufe 12 begaben sich auf Erkundungstour zu diesem Thema, abseits der normalen "Touri-Pfade". Das Stück Potsdam, was nach und nach verschwindet, wollten wir mit unseren Zeichnungen festhalten. Architektur und Architekturgeschichte konnte so ebenfalls erlebt und studiert werden.

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Im Februar findet im Potsdam Museum eine Ausstellung statt, die unsere Arbeiten zeigen wird. Da sind dann Orte wie die FH und das alte Schwimmbad am Brauhausberg bereits Geschichte, die wir noch zeichnerisch dokumentiert haben. Auch ein Buch soll erscheinen. Vielen Dank an Frau Hajek, an unseren Förderverein und an das Potsdam Museum, die uns diese erkenntnisreichen und kreativen Tage ermöglichten.

Käthe Ruge-Joestel (FB Kunst)