120 Jahre IHK - Die Jahrgänge 9 und 10 waren dabei

Am 10.10.2018 öffnete die IHK ihr Haus, um mit den Besuchern gemeinsam den Geburtstag zu feiern.

Voller Spannung betraten wir das Gebäude und sahen gleich den Eiskünstlern zu. Schnell entstanden aus Eisblöcken wunderbare Figuren.

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Für zukünftige Floristen und Designer für Mode und Schmuck gab es genügend Anregungen und Mit-Mach-Aktionen. So konnten wir unser eigenes Armband gestalten, welches im Handel bald 13,50 EUR kosten wird. Besonders spannend war der Raum für Stadtentwicklung. Geduldig wurden die Fragen zukünftiger Architekten beantwortet.

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Einmal Pilot in einem Leichtflugzeug zu sein – wer träumt nicht davon. Hier konnten wir das Gefühl, im Cockpit zu sitzen schon einmal genießen. Nicht nur die attraktiven Feuerwehrmänner hatten es den Mädchen angetan; nein, auch das Fahrzeug selber lud zum Erkunden ein. Für unsere Sprayer war auch gesorgt. An vorgegebenen Wänden konnten alle kreativ werden und die Schule blieb verschont.

Nach vielen interessanten Eindrücken kam eine Stärkung am Eis- und Popcornstand gerade recht. Vor allem das Eis war sehr lecker und deshalb auch heiß begehrt.

Wir danken der IHK für die Einladung und freuen uns bereits auf die Projektwoche im kommenden Schuljahr.

Klasse 9A (mit G. Woitalla)
Fotos: A. Lück

Messe vocatium - Berufsberatung für den Jahrgang 10

Wer am 09. Oktober 2018 morgens mit der Bahn in Richtung Bahnof Pirschheide unterwegs war, wird Augen gemacht haben: Massen von Schülerinnen und Schülern waren auf dem Weg zur MBS-Arena, um dort an der Messe vocatium teilzunehmen. Auch der 10. Jahrgang unserer Schule war von 08:30 bis 11:30 Uhr dort.

MV1In der MBS-Arena hatten viele Betriebe ihre Stände aufgebaut. Jeder hatte bis zu vier Termine bei einigen davon; es gab aber auch die Möglichkeit, sich ohne einen Termin zu informieren. An den Ständen waren viele Hoch- und Berufsschulen vertreten; aber auch die Bundespolizei, das Oberlandesgericht, die AOK und viele weitere waren da.

Die vorher gelangweilten Schülerinnen und Schüler waren nach Ende der Veranstaltung begeistert. Viele hätten sogar gern noch mehr Zeit für die einzelnen Betriebe gehabt, und alle stimmten darin überein, dass die Veranstaltung weiterzuempfehlen sei. Jeder fand irgendwo eine gute Beratung, und einige bekamen sogar Praktikums- oder Ausbildungsplätze. Und wer in dieser Hinsicht nicht fündig wurde, konnte zumindest ein wenig Erfahrung und ein paar neue Kugelschreiber mit nach Hause nehmen.

H. G. (Klasse 10C)
Foto: A. Lück

Unser Besuch im GFZ: "Geochemical Treasure Hunt"

Wir kamen an und wurden sogleich nett empfangen. Wir erfuhren etwas über die Elemente Kalium, Kalzium, Lithium und Barium. Dann mussten wir eine Tablette mörsern, die aus einem der vier Elemente bestand. Diese lösten wir dann in einem Röhrchen auf und gingen damit in ein richtiges Labor.

GFZ1GFZ2Wissenschaftler zeigten uns, wie man eine Feuerprobe macht, um herauszufinden, aus welchem Stoff (Element) die aufgelöste Tablette bestand. Wir schrieben unsere Beobachtungen in ein Forscherheft. Besonders wichtig waren dabei die Nummern der Tabletten und die Farbe der Flamme bei der Feuerprobe.
Mit diesen Infos lokalisierten wir dann auf einer Schatzkarte den Schatz. Wir teilten uns in mehrere Gruppen auf und haben den Schatz gesucht. Und natürlich gefunden! Daraufhin hat jeder etwas bekommen. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

J. St. (Klasse 6L)

GFZ3GFZ4Wir bekamen verschiedene Gesteinsproben,
die wir dann ins Feuer schoben.
Wir zermahlten sie davor
und gingen in ein tolles Labor.
Im Labor – da sahen wir
buntes Feuer, grün dort und lila hier.
Und im Anschluss malten wir
auf sehr feines Filterpapier.
Mit etwas Wasser aus 'nem Docht,
und einem Herzen, das laut pocht,
sahen wir Bestandteile von Farben
und zählten nach, wie viele wir haben.
Es machte uns sehr viel Spaß,
und eine Schatzkiste lag im Gras.

Cl. K. (Klasse 6L)

Fotos: J. Keßler

Finnische Lehrkräfte zu Besuch

Ein Brief aus Finnland, anlässlich des Besuches am 07.09.2018 in Potsdam

Es ist fast zu einer Tradition geworden, dass die Lehrerschaft unserer Schule zum Anfang eines neuen Schuljahres eine Fortbildungsfahrt ins Ausland macht. Dieses Jahr haben wir drei Tage lang in Berlin verbracht.

Direkt nach der Landung in Tegel sind wir mit dem Bus in das wunderschöne Potsdam gebracht worden. Wir haben zuerst einen kleinen Abstecher zum weltberühmten Park Sanssouci unternommen, um feststellen zu können, dass es da genauso schön ist, wie alle Werbematerialien es behaupten.

Beeindruckt waren wir auch, als wir im Zentrum Potsdams in die Lindenstraβe abgebogen sind: Unseren Schulbesuch würden wir in einem eher historischen Milieu genieβen dürfen! Das beeindruckende Waisenhaus gegenüber der Voltaireschule hat unsere Gedanken in die Welt der uralten europäischen Bildung gebracht. Auch das Hauptgebäude der Voltaireschule hat uns daran erinnert, wie konkret die deutsche Geschichte vielerorts in der Bundesrepublik zu erleben ist.

F1An der Schule wurden wir von der Schulleiterin herzlich begrüβt. Sie hat uns über das deutsche Schulsystem informiert und die Struktur der verschiedenen Bildungsgänge der Voltaireschule vorgestellt. Unsere Ansprechspartnerin, Lateinlehrerin Viola Sperlich, die für die Organisation unseres Besuchs toll gesorgt hatte, ist uns Lehrerinnen und Lehrern der gymnasialen Oberstufe Sotungin lukio von früher bekannt, weil sie während ihres Studiums ein Praktikum bei uns in Vantaa absolviert hat.

Nach einem kleinen Rundgang waren wir Skandinavier natürlich schon hungrig. Aus dieser Notlage wurden wir durch die offenbar sehr beliebte Mensa der Schule befreit. Lecker war es!

Ein weiterer Beweis für die hohe Begabung der Voltaireschülerinnen und -schüler wurde in diesem Zusammenhang geliefert: Wir sind auf Finnisch angesprochen worden! ”Hei, yksi, kaksi, kolme” erscholl es aus mehreren Mündern gleichzeitig.

Nach dem nahrhaften Schulessen war es an der Zeit, in einigen Unterrichtsstunden zu hospitieren. Wir konnten wählen, bei welchen Fächer wir mitmachen wollten. Uns allen ist besonders Folgendes aufgefallen: Im Unterricht herrschte bei Euch eine wunderschöne Ruhe, alle Schülerinnen und Schüler waren geistig wach, nahmen aktiv am Unterricht teil und hatten ganz deutlich auch die Hausaufgaben gemacht. Was könnte man sich mehr als Lehrer wünschen?!

Vielen Dank, Voltaireschule, und herzlich willkommen bei uns in Vantaa!

Juha Hirvonen (Schwedisch- und Deutschlehrer)
Sotungin lukio