"WÄHge des Barock" Hörspiel-CD

Am 23.06.2020 war es soweit: Zusammen mit dem Zeugnis haben die Schülerinnen und Schüler der 8 WÄH auch ein Exemplar der selbst produzierten Hörspiel-CD "WÄHge des Barock" erhalten.

8W Das Projekt der Werkstattklasse Ästhetische Horizonte hat mit dem Besuch der Ausstellung "Wege des Barock" im August 2019 seinen Anfang genommen. Hier ließen sich die Schülerinnen und Schüler von ganz unterschiedlichen Gemälden, wie etwa dem "Narziss", dem "Schutzengel" oder aber "Auch ich in Arkadien", zu eigenen Hörspielideen inspirieren.

Es folgten Monate der kreativen Schreibarbeit und des Einarbeitens in ein digitales Schnittprogramm, bis schließlich im Februar Bernd Jäger, der als Künstler das Projekt begleitet hat, ein improvisiertes Tonstudio eingerichtet hat und die Tonaufnahmen eingesprochen wurden. Die aufwendige Fertigstellung der Hörspiele wurde dann während der Zeit der Schulschließung zum Teil sehr eigenständig zuhause durchgeführt.
Eigentlich sollte am Ort des Ursprungs (im Museum Barberini) am 13.05.2020 mit einem bunten Rahmenprogramm die Hörspielpremiere gefeiert werden. Geplant waren dabei u.a. die Präsentation eigener Kunstwerke, theatrale Live-Beiträge zu den Hörspielen und eine musikalische Umrahmung. Der Corona-Ausbruch hat dies leider verhindert ... Immerhin stellen die Hörspiel-CDs eine dauerhafte Erinnerung an dieses gelungene Projekt dar.

Ein besonderer Dank gilt der "Initiative Sekundarstufe I (INISEK I)" des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg das Vorhaben gefördert und uns erneut ermöglicht hat, dass ein Projekt des Werkstattfaches Ästhetische Horizonte (WÄH) unter besonderer künstlerischer Leitung durchgeführt werden konnte.

Uta Schrader (Text und Foto)

"Vom Solo zum Mehrklang" Abschlusspräsentation

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Gäste,

unsere Schülerinnen und Schüler der 7W lernen in einer WÄH-Klasse, in der die Fächer Deutsch, Kunst, Musik und Darstellendes Spiel in besonderem Maße einfließen.

Unter dem Thema "Vom Solo zum Mehrklang" haben sie sich ein Jahr bewusst damit auseinandergesetzt, von einzelnen Personen ausgehend zu einer Gruppe zu werden, von der Theorie zur Praxis zu gehen, die Fächer Deutsch, Kunst, Musik und DS nicht nur einzeln zu betrachten, sondern vereint in der Werkstattarbeit.

7W-P
Wir möchten Ihnen und Euch mit Blick auf Collagen, Musikstücke, Videos einen kleinen Einblick in die Arbeitsprozesse sowie die entstandenen Produkte geben. Unsere SchülerInnen haben ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erprobt, erweitert und sich neuen Herausforderungen gestellt.

WÄH-Team 7: Käthe Joestel, Claudia Herr & Nadine Schiffbauer (Foto)

Hinweis: Links zu zwei Videos folgen.

"Vom Solo zum Mehrklang": Selbstbild als Fremdbild Porträtfotografie

Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 WÄH, befassten uns in diesem Schuljahr 2019/2020 mit Porträtfotografie, mit Bildern, die Berufe zeigten, und zu unseren Hobbys, unserem Leben einen Bezug herstellten. Unsere Porträts finden Sie / findet Ihr im Mitteltrakt des 1. OG hier an Voltaire. Wir hoffen, Ihnen/Euch gefallen die Porträts genauso wie uns!

Wir fotografierten ein Selbst- und ein Fremdbild. Dazu fertigten wir eine Beschreibung für die Präsentation an. Wir fragten:

Was will ich erreichen? Was habe ich erreicht? Welche Wirkung hat mein Porträt?

In den Ateliers bereiteten wir Settings vor, die zum Experimentieren einluden. Wir bildeten verschiedene Gruppen, die über das Bild, Selbstbild und die dargestellte Rolle diskutierten und Vorschläge für Ausstellungsfotos unterbreiteten. Wir hielten die Arbeitsschritte in einer Dokumentation fest und verstanden, wie wichtig es ist, Bilder nach einem System abzuspeichern. Wir lernten, die Wirkung von Porträts zu interpretieren, und erlebten, dass Physik hilft, Fotografie zu verstehen; und wir lernten, Optik und Mathematik für die Berechnung der Blende und Belichtungszeit zu nutzen.

Wer in seinem späteren Beruf mit Fotografie arbeiten möchte, sollte sich in den Naturwissenschaften stärker engagieren. In der Fotografie geht es, wie im Fach Kunst, um Gestaltung.

Wie stelle ich meine Rolle dar? Was muss ich zeigen, damit andere meine Rolle erkennen? Wie setze ich Licht? In welches Licht setze ich den anderen? Bin ich dabei fair? Entscheide ich demokratisch, welches Bild in die Ausstellung soll und kann ich die sachliche Kritik der Gruppe annehmen? Wer bin ich, wer bin in der Schule und wer in der Freizeit? Was möchte ich werden? Was will ich erreichen? Und was muss ich dafür tun?

Die Lernenden der Werkstattklasse 7WÄH

Vielen Dank an die Voltaireschule – Gesamtschulcampus mit gymnasialem Bildungsgang, an das WÄH-Team und Sven Kantak. Künstlerin: Simone Ahrend, sah-photo, Dipl.-Kommunikationsdesignerin, MA Photography. Die Initiative Sekundarstufe I (INISEK) wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. Wir danken Markus Wicke, Projektleiter bei der ARGE INISEK-Regionalpartner West GbR, der Voltaireschule Potsdam, Uta Schrader, der Kooperation mit Nadine Schiffbauer, Käthe Joestel, Claudia Herr, Viola Sperlich, Andreas Rösler, den Schülerinnen und Schülern sowie Henry Neie und allen Mitwirkenden sowie der Druckerei Kuss GmbH Potsdam.

Erster digitaler Deutsch-Französischer Entdeckungstag

Beim ersten digitalen Entdeckungstag haben sich am 25.05.2020 insgesamt 40 SchülerInnen aus den PB- und Französischkursen der Oberstufe beteiligt.

Wie arbeiten das Bundesinnenministerium (BMI) und das entsprechende Ministerium in Frankreich zusammen? Die Referentin Frau Schmitt-Falckenberg stellte die Arbeit des Bundesinnenministeriums in Anwesenheit eines deutschen Verbindungsbeamten in Paris vor. Dieser arbeitet im französischen Ministère de l'Intérieur und berichtete amüsant von so einigen deutsch-französischen Unterschieden, welche die Arbeitskultur betreffen. Die Franzosen seien immer sehr überrascht, wie lange die Arbeitsprozesse im Voraus in Deutschland dauern. In Frankreich sei es ein wenig à la dernière minute, also situativ flexibel bis auf die letzte Minute, um dann den Plan doch wieder komplett umzustellen, so Benjamin Eichel aus Paris.

An dem digitalen Entdeckungstag nahm auch der Generalsekretär des Deutsch-Französischen-Jugendwerks, Herr Tobias Bütow, teil. Unsere Europa-JuniorbotschafterInnen begrüßten die Gäste, gemeinsam mit den LehrerInnen Frau Boesing, Frau Halgasch und Herrn Miska.

DFED1 DFED2
Wie es mit Europa nach der Corona-Krise weitergeht, war ein breites Diskussionsfeld, an dem sich die SchülerInnen mit Fragen beteiligten. Für alle stand am Ende fest: Europa wird gebraucht, vielleicht mehr als je zuvor.

R. Miska, FB Abibac (Screenshot: DFJW)

Eine Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums (BMI) finden Sie hier.