Besuch in der Französischen Botschaft

Am 26.01.2019 wurde – wie jedes Jahr – der Joseph Rovan Preis verliehen. Hiermit werden Deutsch-Französische Gesellschaften (DFGen) geehrt, welche sich besonders um neue Zielgruppen, um die Förderung zum Erlernen von Sprachen und um den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich verdient gemacht haben. Die Veranstaltung fand in der Französischen Botschaft statt. Eingeleitet wurde die Preisverleihung durch eine Rede der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes sowie der Präsidentin der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG), Dr. Magarete Mehdorn.

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Es folgten drei weitere Vorträge, welche sich weit über die deutsch-französische Freundschaft hinaus mit ganz Europa beschäftigten. "Besonders die jüngere Generation müsse man ins Boot holen", waren sich alle einig. Das galt auch für die Podiumsdiskussion.

Ebenfalls wurde viel über den Politik-Unterricht gesprochen. Dabei soll es nicht nur um das Lehren von europäischen Institutionen bis ins kleinste Detail gehen, sondern vor allem darum, ein Gefühl für Europa zu entwickeln. In Frankreich sollte außerdem mehr Wert auf den Politik-Unterricht gelegt werden, forderte die Organisation Vote&Vous, die unter anderem den Wahl-O-Mat nach Frankreich brachte.

Bei dieser Veranstaltung wurden wir zum einen von der Studentin Luise Böttcher und dem PB- und Französisch-Referendar unserer Schule, Robin Miska, die sich beide im Deutsch-Französischen Jugendausschuss (DFJA) engagieren, zum anderen von der Fachbereichsleiterin Französisch unserer Schule, Frau Halgasch, begleitet.

Nach der Podiumsdiskussion stellten die nominierten Besucher ihre Projekte vor. Zwei der Preisträger hatten Fahrten für deutsche und französische SchülerInnen zu Gedenkorten des Ersten und Zweiten Weltkrieges organisiert; der dritte veranstaltete einen Workshop zur Ausarbeitung eines neuen Elysée-Vertrages.

Bei dem anschließenden Mittagessen hatten wir die Gelegenheit mit der Botschafterin zu sprechen, auf deren Besuch wir uns bald freuen dürfen!

Lena R., 10L (Text); Robin Miska (Fotos)

Manja Schüle diskutiert zu Demokratie und Europa

Anfang vergangener Woche besuchte uns die Potsdamer Bundestagsabgeordnete Dr. Manja Schüle. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen diskutierte sie zu den Themen "Demokratie und Europa".

Zuvor hatten die SchülerInnen viele Fragen vorbereitet. Auch das Leben als Abgeordnete interessierte sie. Wir haben uns gefreut, dass VertreterInnen unserer AbiBac-Schule in Frankreich an der Diskussion teilnehmen konnten und somit eine lebendige europäische Diskussion aufkam.

In diesem Jahr sind Europawahlen – ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der EU. Und auch die Demokratie scheint von einigen in der Gesellschaft Angriffen ausgesetzt zu sein. "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst." Dieses Zitat stammt von unserem Namensgeber Voltaire, einem großen Franzosen, aber auch einem echten Europäer und Verfechter der Meinungsfreiheit.

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Manja Schüle schreibt nach ihrem Besuch bei uns: "Ich finde es großartig, dass die Voltaire-Gesamtschule ihrem Namensgeber alle Ehre macht und sich für Demokratie und Meinungsfreiheit engagiert wie um Europa und den Austausch zwischen Deutschland und Frankreich – mit Erfolg."

Reden wir also weiter, suchen wir immer wieder das Gespräch, streiten wir, bleiben wir aber immer fair! Nur so schaffen wir eine friedliche Welt von morgen.

Vive la démocratie, vive l’Europe!

Robin Miska, FB Politische Bildung (Text und Fotos)

Deutsch-Französischer Tag bei Voltaire Ça se fête!

Vive l'amitié franco-allemande – Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!

Am 22. Januar haben wir gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen unserer französischen Partnerschule diesen wichtigen historischen Tag der Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland gefeiert. Im Mittelpunkt stand dabei ein Festakt, an welchem Schülerinnen und Schüler der LuBK 5-7 sowie des Gk-Französisch (12) auf kreative Art und Weise der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags vor 56 Jahren gedachten. Mit diesem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag setzten 1963 Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frankreichs Präsident Charles de Gaulle ein Zeichen für Frieden und Aussöhnung zwischen den beiden Ländern in Europa und weltweit. Wie vor 56 Jahren ist auch am 22. Januar 2019 betont worden, dass es vor allem die junge Generation ist, die mit ihrem Handeln für den Frieden in Europa Verantwortung übernimmt. Dazu gehört das Erlernen der Sprache des anderen Landes oder auch die Nutzung vielfältiger Austauschprogramme.

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Die Klasse 6L leitete das Programm mit dem selbst geschriebenen Chanson "Avec des amis – à Berlin et à Paris" ein. Im Anschluss setzte die Klasse 5L mit der Inszenierung des Gedichts "Homme de couleur" des Senegalesen Léopold Sédar Senghor ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und gegen Rassismus in der Welt. Um kulturelle Unterschiede und Klischees auf's Korn zu nehmen, präsentierte der Gk-Französisch (12) selbst produzierte Clips, die auf bekannte und berüchtigte Eigenarten aufmerksam machten.

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Ein Höhepunkt des Festakts war die Unterzeichnung eines eigenen deutsch-französischen Freundschaftsvertrags und sogleich der Auftakt zur Kooperation zwischen der Voltaireschule und unserer AbiBac-Partnerschule, dem Lycée Jean de la Fontaine aus Château-Thierry (Champagne). Abgerundet wurde unsere Feier durch das Lied "On écrit sur les murs", gesungen von einigen SchülerInnen der Klasse 7L.

Bis zum 22. Januar 2020 – À la prochaine!

M. Hübner, FB Französisch (Text und Fotos)

Tag der offenen Tür 2019

Eindrücke vom Tag ...

 

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