"Meine Mutter macht morgens Marmeladenmus" Stimmtraining für Theater-Newcomers

So ein Satz kommt nicht so leicht von der Zunge, trainiert aber das artikulierte Sprechen. Das haben die SuS des Theaterkurses Klasse 10/11 (DS-Grundkurs 2) am Montag, dem 16.12.2019, von Frau Gilda Lehnert gelernt.

StimmtrainingFrau Lehnert arbeitet bei "StimmBar" (Babelsberg) als Logopädin stimm-, sprech- und sprachtherapeutisch und konnte den Theater-Newcomern hilfreiche Anleitungen vermitteln, wie man auf der Bühne mit seiner Stimme überzeugen kann.

Dabei waren vielseitige Übungen zum Lockern des Bauchraumes und dem Aktivieren der Zwerchfellatmung, die auch an praktische Tätigkeiten gekoppelt waren. So pusteten wir mit einem kräftigen "ff-ff-ff" Fussel von unserer Kleidung. Zum Schluss fand das Geübte noch Anwendung an Monologen, die gerade im Unterricht erprobt werden.

Wir bedanken uns noch einmal bei Frau Lehnert für diese professionelle Anleitungsstunde.

Der Theaterkurs ds g2 und Monika Kneifel-Grobler (Text und Foto)

Von der Kakaofrucht zur Leckerei Mach deine eigene Schokolade

Uns begrüßte eine Welle warmer feuchter Luft, Vogelgezwitscher und die Farbe Grün in all ihren Variationen im Eingangsbereich der Biosphäre Potsdam. Wir, der Leistungskurs Chemie, hatten am 11.12.2019 unseren Unterricht rund um das Thema „Kohlenhydrate“ in die Biosphäre verlegt.

Zuerst stellte unsere Gruppe selbst Schokolade her. Dafür mörserten wir Kakaobohnen und schmolzen dann das Pulver mit Kakaobutter, Milchpulver und Puderzucker. Wer wollte, durfte noch ein paar Gewürze wie etwa Chili, Kardamom oder Zimt dazugeben. Nach einer kurzen Weile im Tiefkühlfach abgelegt, war das Weihnachtsgeschenk schon fertig.

Danach wurden wir durch die urwaldartige Halle geführt. Dort lernten wir, wie weit der Weg von der Bohne bis zur Tafel ist und welche besonderen Eigenschaften das eine oder andere Gewürz hat, welches wir unter anderem auch zur Schokoladenproduktion verwendeten.

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Zudem erfuhren wir in der Halle auch auch jede Menge über Mikroplastik, darüber, wie Raupen zu Schmetterlingen werden, wie tief die Nährstoffschicht unter dem Regenwald ist und wie sich Bananenpalmen fortpflanzen. Dabei glitt immer wieder der Blick zu einem der farbenfrohen Vögel, die durch die Halle flogen, oder den exotischen Früchten, die in den Baumwipfeln hingen.

Am Ende verließen wir die Halle durch eine Fahrt mit dem Luftschiff und stapften wieder in die kalte Winterluft hinaus.

Der Besuch war eine sehr runde, interessante Sache und mal ein Blick über den Tellerrand hinaus.

Luca Reinhold, Jg. 13 (Fotos: Fr. Neye)

Aufspüren, Jagen, Entsorgen Eine Produktion des Projekttheaters Dresden

Am 04.12.2019 war das Projekttheater Dresden zu Besuch bei den DS-/Theater-Schülerinnen und -Schülern der 10. und 11. Jahrgangsstufe unserer Schule.

Aufspueren Das Theaterkollektiv führt in seinem Stück "Aufspüren, Jagen, Entsorgen" exemplarisch die Sprache der neuen Rechten vor und zeigt, wie in diesem politischen Lager die Sprache zur Radikalisierung von gesellschaftlichen Diskursen genutzt wird. Gearbeitet wird fast ausschließlich mit Texten aus dem AFD-Grundsatzprogramm sowie mit Zitaten aus der Presse und dem Internet.

Die SchauspielerInnen werden begleitet durch Livemusik, die das Wahrnehmen der Textcollagen noch erfahrbarer macht.

Im Anschluss an die Aufführung fand eine Diskussion mit den SchauspielerInnen, dem Regisseur Arne Retzlaff und den SchülerInnen statt, die von Katrin Wuschanski von der Friedrich-Ebert-Stiftung geleitet wurde. Hier zeigte sich noch einmal die Aktualität des Themas. Etliche SchülerInnen berichteten von eigenen Erfahrungen mit Diffamierung durch Sprache.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des alljährlichen Kick-Offs für die neuen DS-/Theater-SchülerInnen statt, welche mit dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe das Fach "Theater" erstmalig angewählt haben.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und bei Frau Wuschansky, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Monika Kneifel-Grobler (FB Darstellendes Spiel / Theater)

Auf dem Weg zur EP-Botschafterschule

Am 06.12.2019 fand in Berlin beim Lette Verein die Konferenz der Botschafterschulen des Europäischen Parlaments statt.

Zunächst startete der Tag mit einem „Europa Café“, in dem bereits zertifizierte Botschafterschulen ihre Europaprojekte vorstellten. Hierbei konnten wir verschiedene Ideen und Inspirationen für unser Europaschulprojekt mitnehmen.

Anschließend wurden alle in Kleingruppen aufgeteilt, um an einer Europa-Rallye teilzunehmen. Diese fragte verschiedenes Wissen zur Europäischen Union ab. Hier bot sich auch ein kurzer Austausch zum Botschafterprogramm.

Nach dem Mittagessen wurden alle in drei unterschiedlichen Gruppen aufgeteilt, um verschiedene Themen zur EU zu besprechen. Eine Gruppe sprach über die Zuständigkeiten, eine weitere über Werte und die dritte über die Arbeitsweise der EU.

Am Tagesende kamen noch einmal alle zusammen, um Ideen für die eigene Botschafterschule zusammenzutragen. Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag für uns, an dem wir viel mitnehmen konnten.

EP Die Voltaireschule wurde damit in das Netzwerk von 100 deutschlandweiten Botschafterschulen des Europäischen Parlaments aufgenommen. Ziel ist es, die Verbindung vom Parlament zu jungen Menschen zu stärken.

Wir haben nun ein Jahr lang Zeit, um uns ein Netz an JuniorbotschafterInnen in der Schule aufzubauen, die den Europatag organisieren und eine Informationsecke über die EU einrichten. Wir sind zuversichtlich, dass wir dann den Titel "EP-Botschafterschule" werden erhalten können.
Thomas P., Jg. 11 (Text), Robin Miska, FB Politische Bildung (Foto)