Türenlos in Blossin

In der Woche vom 15. bis zum 19. Oktober 2018 saß der siebte Jahrgang nicht in der Schule, sondern durfte in Blossin den Schulstress vergessen :-).

Als wir am Montag (15.10.) mit drei Bussen in Blossin ankamen, waren wir alle schon auf unsere Zimmer und das Gelände gespannt. Es war unsere erste Jahrgangsfahrt und gleichzeitig die vielfältigste, auf der wir je waren. Die Trainer, mit denen wir die nächsten fünf Tage verbringen sollten, hatten sich bereits positioniert und stellten sich nacheinander vor. Wenn wir grob schätzen sollten, waren diese zwischen 20 und 40 Jahre alt.

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Auf der Jahrgangsfahrt kamen die Klassen (A, B, C, W und L), nachdem uns die LehrerInnen ein wenig warten ließen, in kleinen Holzhütten für je acht Personen unter. Die Mädchen der 7L bezogen das sogenannte Langhaus. Was als Erstes auffiel: Dem Jahrgang fehlten in den Hütten und in dem Langhaus etliche Türen! Zuhause hatten wir uns von unseren Eltern und Handys verabschiedet, und nun sollten wir dies auch mit unserer Privatsphäre tun?! Halleluja, das konnte ja heiter werden!

Blossin1Während des Aufenthaltes fanden für die einzelnen 7. Klassen verschiedene Aktivitäten wie: Kanu-Fahren, Segeln, Inline-Skaten, Team-Klettern, ein Interaktionskurs, eine iPad-Rallye und ein Scotland Yard-Geländespiel, statt. Am Abend gab es dann immer ab 19:00 Uhr eine Aktivität wie Lagerfeuer mit Popcorn-Zubereitung, Kinoabend oder Disco. Die LehrerInnen durften entscheiden, ob diese Aktivität (die bis 21:00 Uhr dauert) freiwillig war.

Die Stimmung auf der Jahrgangfahrt war überwiegend positiv, und es gab viele Möglichkeiten, sich unter den Klassen besser kennen zu lernen. Auch das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit, was der Jahrgangsfahrt noch einen besonderen Kick verliehen hat. Das Essen war oberlecker, reichlich und vielfältig. Die Mehrheit fand den Kakao, den es an einem Automaten gab, super lecker und manche tranken sogar mehrere pro Tag!

Wir können (die Jahrgangsfahrt nach) Blossin einfach nur weiterempfehlen – auch ohne Handy-Gebrauch!!!

Helene, Laura, Isabel, Laura & Luka (Klasse 7L)
Fotos: S. Lepke

Neuauflage des Türkei-Schüleraustausches

Um den Schüleraustausch im Februar/März 2019 vorzubereiten, haben Frau Schölzel und ich dem TED Koleji in Antalya vergangene Woche einen Kurzbesuch abgestattet. Gemeinsam mit unseren türkischen Kolleginnen Inci Yilmaz und Fatma Sevinc haben wir die Pläne für unser Projekt, an dem jeweils zwölf Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 9 bis 12 teilnehmen werden, konkretisiert.

Unsere Zusammenarbeit steht unter der Überschrift "Typisch türkisch? Typisch deutsch?". Die ProjektteilnehmerInnen werden der Frage nachgehen: "Wie stelle ich mir einen türkischen bzw. deutschen Jugendlichen vor und wie erlebe ich sie tatsächlich?". Dazu werden sie sich unabhängig voneinander zunächst ein eigenes "Bild schaffen".

Bei unserem Besuch in Antalya werden die SchülerInnnen ihre Bilder in einem Gallery Walk zeigen und betrachten. Zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zum Abgleich der Vorstellungen voneinander wird es auch einen Theaterworkshop, eine türkischen Tanzkurs sowie einen Kunstworkshop (Ebru-Zeichenkunst) am TED Koleji geben. Natürlich wird auch Zeit bleiben, um die Gegend zu erkunden, z.B. die historische Altstadt von Antalya (mit ihrem Bazar), von der man auch einen wundervollen Ausblick auf das Taurus-Gebirge hat. Darüber hinaus ist ein Ausflug in die antike Stadt Perge geplant.

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Auch für den Gegenbesuch in Potsdam ist ein kulturelles Rahmenprogramm vorgesehen: Ein Stadtrundgang durch Potsdam, ein Ausflug nach Berlin inklusive Pergamonmuseum und East Side Gallery sind nur einige Höhepunkte. Den Abschluss der gemeinsamen Arbeit wird eine Ausstellung bilden, bei der die Schülerinnen und Schüler beider Schulen auf Plakaten präsentieren, wie sich ihre Vorstellungen davon, was typisch deutsch bzw. typisch türkisch ist, durch das Projekt verändert haben.

Wer neugierig geworden ist: Wir suchen noch eine Schülerin für diesen Austausch. Bei Interesse schreibt bitte eine E-Mail an soe@voltaireschule.de oder jen@voltaireschule.de.

Janina Jenke (Fotos: Janina Jenke)

¡Hola, Alicante!

Wir sind 48 Schüler und Schülerinnen der Klassen 8C, 8W und 8L, die das Glück hatten, an einer Sprachreise an die Mittelmeerküste nach Alicante teilzunehmen zu können. Nun sind wir zurückgekehrt und möchten Euch an unseren Eindrücken teilhaben lassen.

Zu Beginn der Reise waren viele sehr aufgeregt, da es für einige der erste Flug war. Doch die Lehrerinnen haben uns durch ihre Erfahrungen und Erzählungen beruhigt.

Die nächste Aufregung erwartete uns bei der Ankunft in den Gastfamilien. Natürlich hatten wir ein paar Verständigungsprobleme. Aber die offene und freundliche Art unserer Gasteltern half uns schnell, dass sich diese im Laufe der Woche legten und wir uns sehr wohl fühlen konnten. Außerdem haben die meisten SchülerInnen in ihren Familien einen ersten Eindruck der spanischen Küche bekommen.

Die Escuela Juan Sebastian Elcano hat uns gezeigt, dass auch die spanische Schule Spaß machen kann. Durch den Unterricht am Vormittag fiel es uns immer leichter, Spanisch zu verstehen und zu sprechen. Am letzten Tag sind wir sogar vom Leiter der Sprachschule, Victor de Las Cuevas, für unsere Arbeit und Fortschritte gelobt worden.

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Nachmittags unternahmen wir verschiedene Ausflüge. Den süßesten zur Schokoladenfabrik Perez, den höchsten zu der Burg Santa Barbara, den weißesten zum Städtchen Altea, den flottesten im Tanzstudio. Am besten haben uns aber die Strandtage und die freie Zeit zum Shoppen gefallen.

Auch wenn wir die Stadt und die Familien vermissen werden, sind wir jetzt froh, unsere Eltern, Geschwister und Freunde wiederzusehen und endlich wieder typisch deutsch zu essen!

Im Großen und Ganzen eine tolle Erfahrung! ¡Adios!

Text von J. N., J. H., L. , E. und J. aus Klasse 8L sowie F., M., A. aus Klasse 8W

Halloween bei Voltaire

Am 12.Oktober 2018 trafen wir uns, das Tutoriat 13-Beyer, wieder zu einer unserer legendären Tutoriatsfeiern. Dieses Mal war das Thema "Halloween".

Also erschienen wir im Kostüm und brachten jeder einen Kürbis mit. Zuerst machten wir Fotos, damit wir uns immer daran zurück erinnern können. Bei Kürbissuppe, Würstchen, Wackelpudding und Zimtschnecken unterhielten wir uns, bis es richtig dunkel wurde und der Gruselspaß losgehen konnte. Wir spielten Verstecken und Fangen im Schulhaus, beschworen Geister und kürten den besten Kürbis.

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Unser ganzes Tutoriat freut sich schon auf die nächste Feier, dann aber mit winterlichem Weihnachtsthema.

(Fotos: O. Beyer)