Voltaire läuft mit!

29. Preußische Meile am 17.06.2022

Bei sommerlichen 27 Grad starteten 51 motivierte Läuferinnen und Läufer der Klassenstufen 5-13 unserer Schule bei der diesjährigen 29. Preußischen Meile.

Mit guter Laune und viel Teamspirit begaben sie sich auf die 1,3 km bzw. 2,9 km große Runde durch die Potsdamer Innenstadt.

Der Start war auf der Hegelallee. Dann ging es mit schnellen Schritten in Richtung Nauener Tor, weiter auf die Brandenburger Straße; und der Zieleinlauf fand unter tosendem Applaus der zahlreichen Zuschauer vor dem Brandenburger Tor statt.

Unsere 5L mit insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern schnürte sich als erste ihre Laufschuhe: Sie erwärmten sich bilderbuchmäßig unter Aufsicht von Frau Schreiter und begaben sich anschließend erfolgreich auf die 1,3 km große Runde. Sowohl die Einzelplatzierungen als auch die Teamergebnisse mit dem 5. Platz bei den Jungen und dem 7. Platz bei den Mädchen überzeugten.

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Anschließend setzten 19 Sportlerinnen und Sportler der 6L unter Aufsicht von Frau Schmidt den erfolgreichen und motivierten Kurs fort. Auch hier gab es in der Teamwertung sowohl für die Mädchen als auch für die Jungen den 7. Platz und fantastische Einzelplatzierungen rundeten das Bild ab.

Der 8. Jahrgang ging mit sechs LäuferInnen an den Start.

Bei den Jungen belegte Franz in der Zeit von spektakulären 4:08 Minuten einen tollen 1. Platz in der Gesamtwertung aller Jungen der Jahrgänge 7 und 8 des Starterfeldes. Die Mädels erreichten einen fantastischen 4. Platz in der Teamwertung.

Aus dem Jahrgang 9 konnten wir mit zehn LäuferInnen das Feld aufmischen, sodass auch hier ein grandioser 4. Platz in der Teamwertung erreicht wurde.

Highlight des Laufes bildete der Sieg unseres Spitzenläufers Samuel aus dem 13. Jahrgang, der souverän mit unglaublich starken 8:58 min über 2,9 km den Sieg holte und die Voltaireschule ein letztes Mal sehr würdig vertrat. Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank für das sportliche Engagement aller TeilnehmerInnen und Betreuerinnen!

I.Schreiter, J. Schmidt, A. Höricke (Text und Foto) im Namen des FB Sport

Die Vielfalt von Europa in der Schule darstellen

Europa lässt sich in vielen Facetten begreifen: als kultureller, rechtlicher, wirtschaftlicher und politischer Raum, aber auch als Heimat, Zufluchtsort und Zukunftsprojekt. Egal, aus welcher dieser Perspektiven man sich Europa nähert, es stellt immer einen Bezugspunkt oder -rahmen dar.

Vom 25.04. und bis zum zeremoniellen Abschluss am 09.05.2022 fanden in diesem Jahr an der Voltaireschule die Europawochen statt. Dabei haben sich Lehrkräfte aus verschiedenen Fachbereichen mit ihren Schülerinnen und Schülern dem Thema Europa genähert. Die Jahrgangstufen 5 bis 8 widmeten sich einem oder gar mehreren Ländern und stellten dabei auch Länder vor, die nicht immer ganz vorn auf der internationalen Bühne stehen. Die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen, hören und schmecken lassen! Die Klassen gestalteten ihre Räume um, erstellten informative Podcasts, die im gesamten Schulhaus zu hören waren, und tischten kulinarisch einige Leckereien auf.

Für die Jahrgangsstufen 9 bis 12 beschloss das Kollegium, mindestens einen Aspekt dem Thema Europa im eigenen Unterricht zu widmen. So wurden beispielsweise im Geographie- und Geschichtsunterricht der Oberstufe die europäischen und sprachlichen Perspektiven des Krieges in der Ukraine behandelt. In Spanisch wurden europäische Sprachzusammenhänge aufgezeigt, die Länder- und Städtenamen übersetzt und mit Sprachübungen europäische Berühmtheiten identifiziert. Im Englischunterricht einiger Klassen der Jahrgangstufen 9 und 10 gingen Rechercheaufgaben zur Europäischen Union und deren Mitgliedstaaten in einem tollen Quiz auf.

Der Kunstunterricht eröffnete verschiedene kulturelle Herangehensweisen. Die eurozentristische Sicht auf die Darstellung der Heiligen Drei Könige im Christentum wurde kritisch aufgearbeitet, genauso wie die Darstellung der auf einem Stier reitenden Königstochter Europa in der griechischen bzw. römischen Mythologie. Es wurden aber auch Rätsel zu Baukunst und Architektur in Europa gelöst; und dabei ließ sich feststellen, dass diese sich in der Identität des Landes oft niederschlagen – oder umgekehrt?

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Außerdem wurde in den Kunstkursen des Jahrgangs 11 das Motto der Europäischen Union: Europa – in Vielfalt geeint, in den vier Sprachen, die an der Voltaireschule gelernt werden, in verschiedenen Schriftarten und für alle sichtbar an unseren Fenstern angebracht (pro Buchstabe ein Fenster, an drei Seiten des Schulhauses). Im Vorhinein hatte es dazu eine schulweite Umfrage gegeben mit verschiedenen Mottovorschlägen für dieses Jahr. Die SchülerInnen hatten sich mehrheitlich für das offizielle Motto der EU entschieden.

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Die 10A setzte sich mit verschiedenen traditionellen Moden auseinander und konnte feststellen, dass es hier schon früh in der Geschichte einen regen europäischen Austausch gab. Die 10B und 10C beschäftigten sich ausgiebig mit dem Gesetzgebungsprozess in der EU in Workshops, die von Teamern der Gesellschaft für Europa- und Kommunalpolitik e.V. (GEKO) geleitet wurden. Und weiter: Die Lyrikreihe im Deutschunterricht der Oberstufe stand in diesem Schuljahr unter dem Motto "Europa – deine Heimat". Der europäische Schwerpunkt wurde also in der gesamten Reihe umgesetzt und diskutiert. Es wurden auf Grundlage von Gedichten aus verschiedenen Epochen die Themen Werte, Kriege, Migration, Reisen und Grenzen/Heimat behandelt. Zusätzlich sind in Projekten Filme zu den Schwerpunkten Umwelt und Migration in Europa entstanden.

Am 03.05. und 04.05.2022 bekam unsere Schule im Rahmen der Kooperation von Botschafterschulen des Europäischen Parlaments Besuch von zwei Lehrerinnen mit deren SchülerInnen einer Schule aus Stockholm. SchülerInnen der Voltaireschule aus den Jahrgängen 10-12 trafen sich mit unserem Besuch aus Schweden, um gemeinsam die Stadt zu erkunden – darunter natürlich auch den Schlosspark von Sanssouci. Schon dabei kamen viele Gespräche über Schule, Politik und Europa auf, die am folgenden Tag im Rahmen eines Workshops der "Young European Professionals" vertieft wurden. Es hat allen so sehr gefallen, dass der Kontakt zwischen den SchülerInnen, aber auch zwischen den Schulen intensiviert werden soll und vielleicht sogar eine neue Schulpartnerschaft daraus entsteht.

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Der feierliche Abschluss fand schließlich in einer kleinen Zeremonie und bei bestem Wetter am eigentlichen Europatag, dem 09. Mai, auf dem Schulhof statt. Es gab Einblicke in die Projektergebnisse der 5. bis 8. Klassen, Interviews mit unseren JuniorbotschafterInnen sowie eine tolle musikalische Begleitung am Klavier durch SchülerInnen unserer Schule. Gemeinsam sang die ganze Schule zum Abschluss die Ode an die Freude.

Daniel Unbehaun, Referendar in den Fächern Politische Bildung und Geschichte (Text)
(Fotos: A. Lehmann; GEKO [3 Workshop-Fotos], D. Unbehaun und G. Dannenberg)

Musiksalon

Im Rahmen des Musikfachbereichs ist es beinahe schon Tradition, dass die Musikoberstufenkurse jeweils pro Halbjahr mehrere Songs, Lieder und Stücke erarbeiten und musizieren. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht hierbei zunächst die Wahl und das Proben eines demokratisch abgestimmten Kurssongs, bei dem alle Schüler:innen zusammen performen. Darüber hinaus gestalten die Jugendlichen eigenständig und/oder in Kleingruppen weitere Songs, die sie entweder als Audioaufnahme einreichen oder im Unterricht live präsentieren.

Da aber vor allem der kleine Rahmen des Unterrichts den großartigen Leistungen der Schüler:innen oftmals nicht gerecht wird, sollten jene Darbietungen in diesem Schuljahr in einem anderen Setting – einem offeneren, wertschätzenden und sicheren Raum – ihren Platz finden.

So kamen im definitorischen Sinne des Begriffs "Musiksalon" besonders künstlerisch bzw. musikalisch interessierte Personen, in diesem Fall die Schüler:innen der Musikkurse 11 und 12 und deren Musiklehrer:innen, am 02.06.2022 zusammen.

Musiksalon1 Bei Saft und Keks wurden diverse 4-Chord-Songs, selbstgeschriebene Werke, eigenständig aufgenommene und gemischte Stücke sowie die jeweiligen Kurssongs beider Kurse dargeboten.

Dabei erklang das gesamte instrumentale Inventar der Voltaireschule – von Glockenspiel über Ukulele bis hin zu Saxophon.

Wir hörten Instrumentalstücke auf der Akustikgitarre oder John Lennons "Imagine", was aufgrund eines Sängerausfalls vom gesamten Musiksalon gesungen wurde.
Nicht zuletzt jenes Erlebnis ist ein Beispiel für die wohlwollende, unterstützende und beseelte Stimmung, die durchweg zu spüren war. Alle Beteiligten können auf ihren Mut und ihre Leistungen sehr stolz sein!

Somit war dieses neue Präsentationsformat ein voller Erfolg! Vielleicht ist das der Ausgangspunkt für eine neue Tradition?

R. Špatný und P. Falky, FB Musik (Text und Foto)

Der Magnetismus der Tartanbahn hat uns zurück!

Spätestens als die beiden unfassbar schnellen Mädels Emmi und Luisa aus der 7G zwei Fabelzeiten beim Rundenlauf zum Auftakt eines sonnigen Sportfestes auf die Bahn zauberten, wussten alle SuS, dass die zwei Jahre Sportfest-Zwangspause endlich vorüber waren.

Am Dienstag, den 31.05.2022, hieß es endlich wieder: Wer darf sich nach vier heiß umkämpften Wettkämpfen mit den nun schon zum dreizehnten Mal von der Firma Blauert gesponserten "Dreamteam-Shirts" schmücken?

Der Förderverein hatte seinen Erfrischungsstand aufgebaut, die Schülerfirma hatte den Grill entsichert, und die Wettkampfstätten warteten auf die Bewegungsenergie unserer Schülerinnen und Schüler.

Nach dem Rundenlauf begannen die BasketballerInnen mit gekonnten Dribblings und weichem Handgelenk die Körbe anzusteuern, und im Zweifelderball ging es um gekonnte Ausweichbewegungen und präzise Würfe. Aber den jeweiligen Höhepunkt unserer beiden Sportfeste bildete erwartungsgemäß die 8x125-m-Mixed-Staffel. Hier waren natürlich schnelle Beine gefragt, aber mit einer gekonnten Stabübergabe wurden letzten Endes die Siegerzeiten eingesammelt. Einen Überraschungscoup landeten die Jungen und Mädels der 8A, die durch unfassbar schnelle Beine die Präzisionswechsel der 7G kompensieren konnten.

Und während in der Endabrechnung der Klassen 5-10 erstmals die Jungen der 8L dominierten, nachdem sie mit Siegen im 250-m-Lauf, beim Basketball- und Fußballturnier und einem zweiten Platz in der Staffel mit der Platzziffer 5 nicht zu schlagen waren, hieß das entscheidende Mädchen Johanna und kam aus der 10B! Mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt in der finalen Staffel führte Johanna ihr Team zum Überraschungssieg an einem großen Tag des Sports auf der Tartanbahn unseres Voltaire-Campus!

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Wir bedanken uns bei allen Aktiven für den sportlichen Einsatz, bei unseren Kampfrichtern aus der gymnasialen Oberstufe für den reibungslosen Ablauf, beim Förderverein für den Melonenberg und bei der Fa. Blauert für die Bratwürste vom Grill und natürlich die gesponserten Siegershirts!

Und auch im nächsten Jahr wird es wieder heißen: Wer darf sich am Ende die "Dreamteam-Shirts" überziehen?

Andreas Balcke, FBL Sport (Text und Fotos)