Der Voltairetag mal etwas anders

Nein, ausfallen lassen wollten wir den Voltairetag in diesem Jahr nicht: Da waren sich die Jahrgangsleitungen einig und fanden zum Glück zahlreiche Unterstützer unter den SchülerInnen und KollegInnen, aus dem traditionellen Schulevent einen Tag der innerschulischen Begegnung zu machen.

VT01 VT02 VT03
So trafen sich am 17.09.2021 alle Klassen und Tutoriate am Nachmittag auf dem Schulgelände, um sich auszutauschen, gemeinsam zu spielen, zu ringen, zu essen oder verschiedenste Dinge zu präsentieren. Die Produktionsergebnisse verschiedener Theaterkurse, die sich in der Phase des eingeschränkten Präsenzunterrichts aufs Filmen velegen mussten, konnten bestaunt werden.

Als besonderes Highlight organisierte Jana Franke (Autorin und Leiterin der AG Kreatives Schreiben) die „Budenbühne“, auf der Schülerinnen der AG selbstgeschriebene Texte lasen. Unter dem Motto wort trifft ton & bild erklang in den Lesepausen die Musik des Saxofonisten Wenzel Benn. (Bild oben links)

VT04 VT05 VT06
Die Schülerfirma bot Waffeln an, es gab Sandwichs, Würstchen und Getränke – und wer wollte, konnte bei den Nachbarklassen und -tutoriaten vorbeischauen oder gemeinsam ein paar Körbe werfen.

VT07 VT08 VT09
Kurzweilig war es und es gab viel zu lachen, also genau das Richtige nach einer langen Corona-Zeit.

A. Lehmann (Text & Fotos)

Der erste Titel des neuen Schuljahres

Nach langer Durststrecke – Voltaire wird Potsdamer Meister im Fußball Jugend trainiert für Olympia WK 1

Mit einer tadellosen sehr spielstarken Vorstellung stürmten unsere Jungen ohne ein Gegentor durch die Vorrunde und in das Finale des mit vierzehn Schulteams so stark wie nie zuvor besetzten Fußball-Kreisfinals der WK 1!

Im Endspiel gegen das Helmholtz-Gymnasium blieb es unserem Keeper Janne vorbehalten, nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit mit einer Glanzparade den entscheidenden Ball im abschließenden Elfmeterschießen festzuhalten und unser Team mit dem ersten Potsdamer Meistertitel im Fußball der noch jungen Saison zu belohnen!

Einen großen Glückwunsch an folgende "Edelkicker":

PM-WK1
Stehend hinten: Tobias, Jakob, Thore, Fridtjof, Carl, Martin, Taro; liegend vorn: Jonathan, Janne (v.l.n.r.)

A. Balcke, FBL Sport (Text und Foto)

Besuch der Fachmesse vocatium

Am 07.09.2021 fand in Potsdam die Fachmesse für Ausbildung und Studium – vocatium statt.

Der Begriff vocatium stammt aus dem Lateinischen und ist abgeleitet von vocare (rufen). Uns riefen an diesem Tag tolle Ausbildungsbetriebe und Institutionen in die MBS Arena am Luftschiffhafen. Fast alle Schülerinnen und Schüler unseres 10. Jahrganges waren eingeladen, daran teil zu nehmen.

Auf der Messe empfingen uns freundliche, gut vorbereitete Austeller, mit interessant gestalteten Ständen. Das Berufsbildungsangebot war sehr breit gefächert und vielseitig. Es reichte von A wie AOK über F wie Feuerwehr, Finanzamt und Fachhochschulen bis hin zu Z wie das Zollamt. Außerdem waren der Einzelhandel, die Bundeswehr, die IHK und die Handwerkskammer sowie viele weitere Betriebe und Universitäten dort, um sich vorzustellen.

Vocatium1 Vocatium2 Vocatium3 Vocatium4
In gut vorbereiten, terminierten Gesprächen wurden wir über das ausgesuchte Berufsfeld umfassend informiert. Es entwickelten sich spannende Unterhaltungen und erste Kontakte konnten geknüpft werden.

Es war ein abwechslungsreiches Erlebnis, fern vom Schulalltag, mit Blick in die Zukunft. Wir danken dem Institut für Talententwicklung für die gute Vorbereitung und Durchführung der vocatium-Messe.

Emma R., Klasse 10B (Text), C. Kaßner (Fotos)

Exkursion ins naturwissenschaftlich-technische Schülerlabor der TU Wildau

Am 31.08.2021 ging es für unseren Bio-Leistungskurs im 13. Jahrgang, bestehend aus 11 Schülerinnen und Frau Roscher, ab ins Schülerlabor der TU Wildau.

Uns Schülerinnen wurden zwei freundliche Studierende der Biosystemtechnik zur Seite gestellt, die im Laufe des Tages nicht nur unsere Fragen zum Projekt, sondern auch jegliche Fragen rund um den Campus und den Studiengang beantworteten.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung hieß es auch schon: "Kittel an, Haare zum Zopf", und rein ins Labor. Das Projekt des Tages: "Enzymatische Bio-Brennstoffzelle". Zur Orientierung bekamen wir ein Skript mit den Worten: "Das wird Euer neuer bester Freund, da steht alles drin." Dem war dann tatsächlich auch so.

Wildau1Gut ausgestattet begannen die meisten mit Punkt 1 der Anleitung, nur einige Kreative unter uns starteten direkt mit Punkt 2.

Mit den weißen Kitteln, den Masken, die wir ja sowieso aufgrund von Corona tragen mussten, und den leicht arktischen Temperaturen im Labor fühlten wir uns alle sehr professionell.

Den ganzen Tag lagen diejenigen von uns, die Chemie noch belegten, eine klare Nasenlänge vorn, der Rest hat es aber mit einer Prise Improvisation und Nachfragen auch schnell begriffen.
In der Mittagspause machten sich einige auf den Weg zum Bäcker. Der Gedanke, in einem Jahr vielleicht selbst hier zu studieren, war für die meisten von uns noch unvorstellbar.

Wildau2 Nach dem Essen fing dann das große Basteln an. Ab jetzt hatten wir den biochemischen Teil des Arbeitens erledigt und sollten nun tatsächlich eine Biobrennstoffzelle aufbauen.

Wir hatten alle Physik ab der zehnten Klasse abgewählt und versuchten aus den tiefsten Tiefen unseres Gedächtnisses hervorzukramen, für was jetzt noch mal "I", "R" und "U" standen.

Als unsere Stromkreise standen und tatsächlich Strom floss, waren wir schon alle sehr stolz auf uns (unsere ehemalige Physiklehrer sicherlich auch).
Mit dem RB 22 fuhren wir wieder Richtung Potsdam. Um halb fünf, mit reichlich neuen Erfahrungen und Eindrücken, endete unser Tag auch schon wieder.

Maja H., Jg. 13 (Text) und Yvonne Roscher (Foto)