Am 01.10.2026 besuchten Schülerinnen und Schüler der Voltaireschule aus verschiedenen Jahrgängen die Wissenschaftsetage in der Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam. Im Rahmen der Potsdamer Summer School bekamen sie die besondere Gelegenheit, mit Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus verschiedenen Teilen der Welt ins Gespräch zu kommen und einen Einblick in deren Arbeit und Forschung zu erhalten.
Bereits zum zwölften Mal fand dieser internationale und wissenschaftliche Austausch in Potsdam statt. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr Fragen rund um Klimawandel und Nachhaltigkeit sowie die Verbindung von Nachhaltigkeit und Geopolitik. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 13 diskutierten gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf Englisch über ganz unterschiedliche Aspekte: Wie spüren wir den Klimawandel in unserem Alltag? Wie hängen die jeweiligen Forschungsgebiete mit dem Klimawandel zusammen? Und wie beeinflusst die aktuelle geopolitische Situation den Umgang mit den Herausforderungen der Nachhaltigkeit?
Besonders schön war die entspannte und offene Atmosphäre. Nach einer kurzen Einführung entwickelten sich in den einzelnen Gruppen schnell ganz von alleine interessante Gespräche. Kuchen und Getränke sorgten dabei für eine gemütliche Atmosphäre. Auch wenn das gemeinsame Gespräch auf Englisch zunächst etwas ungewohnt war, gab es kaum Sprachprobleme – alle Beteiligten konnten sich gut verständigen und miteinander ins Gespräch kommen.
Für die Schülerinnen und Schüler war vor allem die direkte Begegnung mit den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine besondere Erfahrung. Statt Forschung nur aus Büchern oder dem Unterricht kennenzulernen, konnten sie Fragen stellen, persönliche Einblicke gewinnen und erfahren, woran Menschen in unterschiedlichen Ländern und Fachbereichen tatsächlich arbeiten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig internationale Zusammenarbeit ist, insbesondere wenn es darum geht, den Klimawandel zu verstehen und gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.
Auch über die fachlichen Inhalte hinaus blieb die Begegnung in Erinnerung. Die Offenheit und Freundlichkeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schufen schnell einen vertrauten und angenehmen Raum. Für die Schülerinnen und Schüler war es spannend, neue Menschen kennenzulernen, sich auszutauschen und vielleicht sogar erste Verbindungen für das spätere Berufsleben zu knüpfen. Ein besonders schöner Abschluss war eine kreative Aktion mit Bechern: Alle Teilnehmenden erhielten einen Becher mit positiven Wünschen anderer Beteiligter. So konnte jede und jeder neben vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen auch eine ganz persönliche Erinnerung mit nach Hause nehmen. Der anschließende gemeinsame Ausklang beim Essen bot außerdem noch einmal Gelegenheit, weiterzureden, zu philosophieren und die vielen Eindrücke des Nachmittags miteinander zu teilen.
Die Potsdamer Summer School war damit für die Schülerinnen und Schüler eine spannende Verbindung von Wissenschaft, internationalem Austausch und persönlicher Begegnung. Ein Nachmittag voller neuer Erkenntnisse, interessanter Gespräche und inspirierender Menschen – und hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder ein fester Bestandteil des Austauschs zwischen der Voltaireschule und der internationalen Wissenschaftswelt Potsdams.
Emily H., Jg. 13, und Marie G., Klasse 9L (Text; Fotos: Corina Kaßner)




