Im vergangenen Schuljahr 2025/2026 nahm unser Tutoriat 12T5, gleichzeitig Leistungskurs Geschichte, an einem Geschichtswettbewerb teil, der das Thema Ernst Thälmann und Gedenkkultur behandelte. Ganz konkret ging es dabei um die Frage, was mit dem Ernst-Thälmann-Gedenkstein am Treffpunkt Freizeit geschehen sollte. Für uns war das eine gute Gelegenheit, uns einmal genauer mit dem Leben Thälmanns zu beschäftigen und mit Hilfe unterschiedlicher Techniken an Wissen zu gelangen.

Wir recherchierten zu verschiedenen Bereichen, suchten nach interessanten Quellen und überlegten gemeinsam, wie wir unsere Ergebnisse am Ende in eine anschauliche Präsentation packen konnten.

Die Vorbereitung auf den Wettbewerb war ein ganzes Stück Arbeit und viel private Zeit ist mit eingeflossen. Im Unterricht haben wir kleine Beträge zu Thälmanns Leben und Gedenkkultur vorgetragen. Wir mussten viele Informationen sammeln und wichtige von unwichtigen unterscheiden. Auf dieser Grundbasis haben wir unser Konzept erstellt und uns am Ende in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Theatergruppe und eine Gruppe, die einen Film erstellen würde. Wir haben Hilfe von sowohl Lehrkräften als auch von den Organisatoren vom Treffpunkt Freizeit erhalten, ebenso von Eltern und Verwandten der Schülerinnen und Schüler.

Während der Vorbereitung konnten wir viel Neues lernen. Außerdem haben wir gemerkt, wie wichtig Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind. Am Ende hatten wir ein Konzept für einen Film, in dem es zum einen um das Leben Thälmanns, zum anderen spezifisch um Gedenkkultur im Generellen gehen sollte. Für diesen Zweck wurden Interviews geführt. Das Konzept des Theaterstücks sollte die Perspektiven auf Thälmann darstellen; hierfür wurde eine Pro- und Contra-Liste ausgearbeitet, welche dann als Basis für das endgültige Script verwendet wurde. Am Ende sollte das Theaterstück vor dem Film gezeigt werden.

Es gab mehrere Vorbesprechungen mit dem Treffpunkt Freizeit und auch einen Pitch, bei dem wir unser Konzept vorgestellt haben. Von da an hatten wir noch einen Monat Zeit, um unsere Produkte fertigzustellen. Anfang Juli 2026 war es schließlich so weit: Unser Beitrag wurde im Treffpunkt Freizeit präsentiert. Nach all der Anstrengung kam die Aufregung. Die Jury beriet sich – und dann das Ergebnis: Wir haben den Wettbewerb gewonnen! Inwiefern unsere Idee umgesetzt wird und ob man nicht einfach beide Vorschläge, sowohl unseren als auch den der anderen Teilnehmer umsetzt, wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal genauer besprochen.

Die Freude über den ersten Platz war riesig. Unser Einsatz und die vielen Stunden Arbeit haben sich gelohnt. Besonders gefreut haben wir uns über die Rückmeldung der Jury und natürlich über den Preis. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unsere Schule bei so einem Wettbewerb haben vertreten können! Neben dem tollen Ergebnis haben wir vor allem viele neue Erfahrungen gesammelt. Wir haben gelernt, selbstständig zu recherchieren, Informationen kritisch zu prüfen und gemeinsam an einem größeren Projekt zu arbeiten.

Der Gewinn zeigt uns, dass sich Engagement und Durchhaltevermögen lohnen können. Gleichzeitig war der Wettbewerb eine schöne Möglichkeit, Geschichte einmal außerhalb des normalen Unterrichts zu erleben. Ein großes Dankeschön!

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Personen bedanken, die uns bei unserem Projekt unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt vor allem Frau Hartmann, die uns als Tutorin und Fachlehrerin stets unterstützt und motiviert hat. Ohne diese Hilfe und die gute Zusammenarbeit wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Wir freuen uns sehr über unseren ersten Platz und sind gespannt, welche neuen Projekte und Herausforderungen als Nächstes auf uns warten!

Tallulah F. (Jg. 13) und der Leistungskurs Geschichte (Text; Fotos: Claudia Hartmann)