In einem Fachraum, der sonst nach Reagenzgläsern und geheimnisvollen Formeln „duftet“, begann am 04.03.2026 ein kleines Abenteuer an unserer Schule.

Unter dem klangvollen Namen „Escape Voltaire“ verwandelte sich der Chemieraum in ein rätselhaftes Labor voller verborgener Hinweise, kniffliger Aufgaben und geheimnisvoller Schlösser. Doch wie in jedem guten Märchen war der Anfang ein wenig zögerlich: Manch eine Schülerin, manch ein Schüler verspürte zunächst mehr Lust auf „Escape“ im Sinne von Entkommen als auf das Lösen chemischer Rätsel.

Doch siehe da: Schon bald fanden sich genügend Mutige, die sich der Herausforderung stellten. In jahrgangsgemischten Teams wurde getüftelt, gerechnet, kombiniert und experimentiert. Reaktionsgleichungen wurden zu Zaubersprüchen, Indikatoren zu Farbzauber und Teamarbeit zum Schlüssel des Erfolgs.

Und tatsächlich: Nach 55 spannenden Minuten geschah das, worauf alle hingearbeitet hatten – die geheimnisvolle Truhe öffnete sich! Der Jubel war groß, denn darin warteten nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch tolle Preise. Möglich wurde dies dank der großzügigen monetären Unterstützung unseres Fördervereins, der dieses Abenteuer tatkräftig begleitet hat.

Doch wie es sich für eine gerechte Geschichte gehört, gingen auch die anderen Gruppen nicht leer aus: Alle Teilnehmenden erhielten einen Preis – denn Mut, Teamgeist und Durchhaltevermögen verdienen Anerkennung.

Die Rückmeldungen beim abschließenden Feedback fielen durchweg sehr positiv aus. 38% der Entkommenen vergaben die „Schulnote 1“,  54% die „Schulnote 2“ und  8%  „die Schulnote 3“.

So endete „Escape Voltaire“ nicht mit einem „Es war einmal“, sondern mit einem stolzen Lächeln – und mit dem festen Entschluss einer Fortsetzung dieses chemischen Märchens im nächsten Jahr.

Anke Wienecke, FBL Chemie (Text und Fotos)