16.01.2012
Unterrichtsfach Spanisch
Fachkonferenzvorsitzende: Hélèna Farjon, Susann Fritzsche
Spanisch an der Voltaireschule
¿Hablas español?
Spanisch ist bei weitem nicht nur eine wichtige "Reisesprache" vieler Touristen. In mehr als 20 Staaten ist Spanisch Landessprache. Spricht man Spanisch, kann man sich mit über 300 Mio. Menschen verständigen. Selbst in den USA kommt ein Kandidat auf das Präsidentenamt nicht umhin, auch auf Spanisch für sich zu werben. Die spanische Sprache erschließt einen facettenreichen Kulturraum in Europa und Hispanoamerika mit vielen faszinierenden Ausprägungen u.a. in der Kunst, der Literatur, den Filmen und den Liedern.
Wer diese Sprache und die Vorteile vollständig ausnutzen möchte, sollte bereits im 7. Schuljahr mit dem Unterricht beginnen.
Wer den frühen Einstieg verpasst hat, kann dies an der Voltaireschule auch noch ab dem 11. Schuljahr tun.
Über 200 Schüler lernen an der Voltaireschule Spanisch. Das engagierte Kollegium des Fachbereichs besteht derzeit aus vier Lehrerinnen und Lehrern und einer Referendarin. Alle Kollegen haben intensive landeskundliche Erfahrungen und Sprachkenntnisse in Spanien und Lateinamerika erworben, die sie gezielt in den Unterricht einfließen lassen. Die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen, aber auch die kleinen Erfolge des alltäglichen Unterrichts sind Zeugnis des wachen und lebhaften Fachbereiches.
Die „Spanische Nacht” an der Voltaireschule – ein Highlight der gymnasialen Oberstufe
Seit dem Jahr 2005 gibt es an der Voltaireschule die „Spanische Nacht“, eine attraktive kulturelle Veranstaltung, die von Schülern und Lehrern des Fachbereiches Spanisch organisiert und durchgeführt wird. Diese unter den Schülern der GOST sehr beliebte Veranstaltung ist in den vergangenen Jahren nicht nur von Schülern und Kollegen unserer Schule, sondern gerne auch von Interessenten der spanischen und lateinamerikanischen Kultur von außerhalb rege besucht worden.
In der „Spanischen Nacht“ werden zum einen diverse Projekte vorgestellt, die von unseren Schülerinnen und Schülern der Oberstufe erarbeitet worden sind. Zum anderen erhalten Schüler unserer Schule die Gelegenheit, über Austauschaufenthalte in Spanien und Lateinamerika zu berichten und zu informieren. Weiterhin möchten wir die Schule für die vielfältigen Aktivitäten des spanischen und lateinamerikanischen Lebens, das in und um Potsdam stattfindet, öffnen.
Wir laden deshalb regelmäßig auch Tanzlehrer, Musiker und andere Kulturschaffende ein. Zu einer authentischen Atmosphäre trägt die von den Schülern zusammengestellte musikalische Umrahmung ebenso bei wie die von Schülerhand hergestellten und verkauften Tapas.
Die „Spanische Nacht“ ist mithin ein wichtiges integrierendes Moment sowohl in der Lehrer-Schüler-Arbeit als auch in der Beziehung der Schüler untereinander. Sie motiviert die Unterrichtsarbeit nachhaltig. In diesem Sinne ist die „Spanische Nacht“ zu einem festen Termin im Schulkalender und einem wichtigen, positiven Bestandteil in der Außenwirkung der Voltaire-Schule geworden und soll dies auch zukünftig bleiben.
Besser als jeder noch so gute Unterricht führt der Aufenthalt in Spanien oder einem lateinamerikanischen Land zur Entwicklung der Sprachkompetenz. Die Schüler sollen die Realität des spanischen Lebens erleben und deswegen wird seit einigen Jahren eine Klassenfahrt nach Spanien organisiert. Dadurch bekommen die Schüler die Möglichkeit, mit Spanisch sprechenden Menschen direkt in Kontakt zu treten, ihre eigenen Sprachkenntnisse auszuprobieren und zu erweitern und über die Kultur Spaniens bzw. Katalaniens Näheres aus erster Hand zu erfahren. Natürlich wird dadurch die Motivation für den Spanischunterricht erhöht.
In den letzten Jahren war das Ziel dieser Projektfahrten Barcelona. Unsere Schüler der Jahrgangsstufe12 entwickeln stets ein Projekt, dass entweder in Partnerarbeit oder in kleinen Gruppen ausgearbeitet wird. Solche Projekte umfassen alle möglichen Themen, wie zum Beispiel „die Universität in Barcelona“, „die Mode in Barcelona“, „Besetzte Häuser“... Unsere MuK- Schüler erstellen Medienprojekte wie Kurzfilme oder Fotoprojekte.
Neben der Projektarbeit der Schüler werden auch Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten von Barcelona durchgeführt. Diese sind zum Teil für alle Schüler obligatorisch, zum Teil aber auch freiwillig. Unter anderen stehen auf dem Programm: die beeindruckenden Werke von Antonio Gaudi (Parc Güell, Casa Batlló, La Pedrera, la Sagrada Familia...), das Castell de Montjuic, das Pueblo Español oder das Estadio Olímpico.
Gemeinsames Essen im Hostel, mal von den Schülern, mal von den Lehrern vorbereitet, und das Kosten von kleinen Tapas im Zentrum von Barcelona haben uns immer kulinarische Freude bereitet. Nicht zu vergessen: die Freizeit am Strand, unter einer strahlenden Sonne und das schöne Wetter, das meistens auch mitspielt!
Alle Projekte, die in Spanien von den Schülern erarbeitet werden, präsentieren sie in unserer „Spanischen Nacht“ in der Schule.
Neben den bereits jetzt bestehenden soll demnächst ein noch engerer Kontakt zu einer Partnerschule in Spanien aufgebaut werden. Geplant sind neben den individuellen Austauschmöglichkeiten regelmäßige Klassenaustauschfahrten nach Spanien. Unseren Schülern soll die Realität des spanischen Lebens noch plastischer vor Augen geführt werden. Dadurch soll ihr Kompetenzgefühl der bereits erworbenen Kenntnisse gestärkt und die Motivation zur intensivierten Fortführung des Sprachunterrichts erhöht werden.
Fachbereichsmitglieder:
Hélèna Farjon und Susann Fritzsche (Fachkonferenzvorsitzende) Concha Tena-Espeleta, Henning Siemers und die Referendarin Karen Thiel
