Leitbild
Präambel
Das Leitbild der Voltaireschule ist ein Kompass für die zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung unserer Schule. Es soll als realistische Vision für die nächsten Jahre verstanden werden, für dessen Verwirklichung Wissen, Hartnäckigkeit, Weitsicht, Kompetenz und Offenheit aller am Schulleben Beteiligten erforderlich sind.
Im Bewusstsein der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler und in Verantwortung gegenüber zukünftigen Anforderungen leistet die Schule ihren Beitrag für ein menschenwürdiges, couragiertes und weltoffenes Leben.
Allgemeines
Die Voltaireschule ist eine Schule mit gymnasialer Oberstufe und vergibt alle Abschlüsse.
Das Profil der Schule – Sprachen, Medien und Kommunikation – ist der Schlüssel für die erfolgreiche Teilnahme an der Wissens- und Informationsgesellschaft von heute und morgen.
Ein Schulprogramm und eine Schulkultur sind Basis für den Auftrag der Voltaireschule und für das tägliche Miteinander.
Leitungsgrundsätze
Die Schulleitung der Voltaireschule handelt und entscheidet im Team. Professionalität und Transparenz bestimmen den Schulalltag.
Die Einbeziehung und der Austausch der Ideen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern die Ressourcennutzung und stärken die Identifikation mit der Schule.
Das Delegationsprinzip erhöht die Verantwortung und fördert die innovative Weiterentwicklung der Schule.
Von jedem wird erwartet, sich Ziele zu setzen und diese in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.
Regelmäßige Mitarbeitergespräche und Gespräche mit Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie der Schülervertretung garantieren wichtige Informationen über den Ist-Zustand der Schule und über den Grad der Verbundenheit. Sie dienen als Mittel zur Qualitätssicherung und zur Klärung der Verantwortlichkeit für alle an dieser Entwicklung Beteiligten (Vergewisserungsreflektion).
Erziehungsgrundsätze
Gemeinsam mit Eltern unterstützen wir Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.
Oberstes Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, gegenwärtige und zukünftige Aufgaben kompetent zu bewältigen. Verlassen sie die Voltaireschule als junge Erwachsene, sollen sie in die Lage versetzt sein, an demokratischen Prozessen teilzunehmen. Sie sollen tolerant und aufgeschlossen gegenüber Neuem und Fremdem sein.
Die Schule wird deshalb als ein Lebens- und Erfahrungsraum verstanden, in dem neben dem Unterrichten das Aufrichten eine zentrale Funktion hat.
Unsere Erziehungsziele sind Toleranz, Verantwortungsbewusstsein, Kritik- und Konfliktfähigkeit sowie Zivilcourage.
Leitgedanke ist der Ausspruch Voltaires:
„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“
Die Schule wird somit ein Ort, an dem alle vornehmlich durch „Beteiligung“ lernen, ein Ort, an dem Verantwortung für den eigenen Weg als etwas „Befriedigendes und Gemeinsames“ erfahren wird, ein Ort, an dem „demokratisches Miteinander“ selbstverständlich ist, ein Ort, an dem „alle gebraucht“ werden.
Lehrgrundsätze
Die Lehrerinnen und Lehrer der Voltaireschule übernehmen im Team die Verantwortung für die Umsetzung der Rahmenlehrpläne und die Lernorganisation vor Ort.
Sie haben sich verpflichtet, die formulierten Bildungsziele zu erreichen, und es ist ihre Aufgabe, diesen Auftrag situationsgerecht umzusetzen.
Neben der Vermittlung von fachspezifischen Fertigkeiten und Kenntnissen ist die sensible Begleitung der ihnen anvertrauten Heranwachsenden von hoher Bedeutung. Das verlangt von ihnen, dass sie veränderlich sind, d.h. hinzulernend, umlernend und offen. Fortbildung ist verpflichtend, Evaluation ein notwendiger Gradmesser für Qualität.
Lerngrundsätze
Schülerinnen und Schüler der Voltaireschule erhalten eine qualifizierte fachliche Ausbildung, in der ein hoher akademischer Standard angestrebt wird.
Sie sind bereit, sich den schulischen Anforderungen zu stellen, und bemüht, den bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen.
Sie sind fähig, individuell und im Team zu lernen, und zunehmend in der Lage, Lernprozesse selbstständig zu organisieren.
Als Grundlage für erfolgreichen Unterricht sehen wir wechselseitige Wertschätzung und partnerschaftliches Verhalten von Lehrenden und Lernenden.
Neben der Entwicklung der Leistungsbereitschaft ist die Entwicklung von Sozial-, Methoden- und Personalkompetenz von hoher Bedeutung.
Die an der Schule gelebten Werte und Normen bewirken, dass die Schülerschaft die Voltaireschule als einen wichtigen Lebensraum empfindet, sich anerkannt und verantwortlich fühlt und somit die Schule aktiv mitgestaltet.
Grundsätze zur Qualitätssicherung
Basis für die Qualitätsentwicklung ist die Selbst- und Fremdevaluation.
Die Lehrenden handeln nach dem Grundsatz: „Wir setzen uns Ziele und überprüfen sie.“
Evaluation des eigenen Unterrichtes gehört zum Schulalltag.
Regelmäßig wird die Fortschreibung des Schulprogramms extern evaluiert.
Jahrgangsspezifische Standards haben Verbindlichkeit und sind Basis für Lernergebnisüberprüfungen.
Methodentraining in der Sekundarstufe I und Propädeutikkurse in der gymnasialen Oberstufe sind Grundlage für unterrichtliches Handeln.
Fächerübergreifende Standards im Bereich der Methoden- und Personalkompetenz sind für alle verbindlich.
Eltern, Lehrende und Schülerschaft haben somit gesicherte Parameter für die beabsichtigte Schullaufbahn.